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Transporter mieten: So gelingt der Umzug

Wer sich gegen einen Wohnungswechsel mit tatkräftiger Unterstützung durch ein Umzugsunternehmen entscheidet, wird zumeist einen Transporter mieten. Was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie hier.

Klein-Transporter oder Umzugs-LKW – welches Umzugsauto ist das Richtige?

Je nach Umfang und Aufwand Ihres Umzugs richtet sich die Größe von Ihrem Umzugsauto. Entscheidend ist dabei nicht nur, wie viel Umzugsgut Sie zu transportieren haben, sondern auch die Strecke zwischen Ein- und Auszugsort: Wenn Sie innerhalb einer Stadt nur wenige Straßen weiter ziehen, reicht auch bei vielen Möbeln und Kisten ein kleines Umzugsauto, etwa ein Transporter, da Sie problemlos mehrfach hin und her fahren können – mit einem Umzugs-LKW könnten Sie in der Stadt, gerade in engen Straßen, Probleme mit dem Rangieren bekommen.

Um das richtige Fahrzeug zu mieten, sollten Sie sich zuerst einen Überblick über die benötigte Länge verschaffen. Folgende Angaben können als Orientierung dienen:

Ladevolumen Menge an Umzugskartons Reicht für den Inhalt von
8,5 Kubikmeter ca. 70 ca. 1 Zimmer
ca. 14,8 Kubikmeter ca. 120 ca. 2 Zimmer
ca. 16,4 Kubikmeter ca. 130 ca. 2, maximal 3 Zimmer

Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch die Länge, Breite und Höhe des Transporters oder des Umzugs-LKW. Auch auseinandergebaut sind Betten, Regalwände und sperrige Objekte bei zu geringer Länge des Transporters schlimmstenfalls überhaupt nicht, bestenfalls nur platzraubend in Diagonalstellung zu transportieren.

LKW mieten: Welchen Führerschein benötigen Sie?

Wenn Sie einen größeren Umzug, etwa mit der ganzen Familie, planen und deswegen einen LKW mieten möchten, sollten Sie Ihre Führerscheinklasse vor Anmietung kontrollieren. Mit dem üblichen PKW-Führerschein der Klasse B sind Sie nur berechtigt, Fahrzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen zu fahren. Übersteigt das Gesamtgewicht ihres Mietfahrzeuges diese Grenze, benötigen Sie einen Führerschein der Klasse C1. Dieser erlaubt das Fahren von LKW mit einem Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen. Daneben gilt für LKW am Sonntag ein Fahrverbot, was bei der Planung des Umzugstermins zu beachten ist. Sofern beim Umzug keine weiten Entfernungen zurückzulegen sind, kann es für Sie lohnenswert sein, statt des LKW einen Transporter zu mieten und die Strecke mehrfach zu fahren.

Welche Regelungen gelten für junge Fahrer?

Für Fahrer unter 23 kann es schwierig werden, einen Umzugstransporter zu mieten. Viele Autovermietungen verleihen grundsätzlich keine Transporter an Fahrer unter 21. Voraussetzung ist außerdem, dass der Mieter seit mindestens einem Jahr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem muss bei der Miete eines Transporters für den Umzug mit zusätzlichen Gebühren gerechnet werden, wenn der Fahrer unter 23 ist.

Welche Kosten können bei der Transporter-Anmietung entstehen?

Wenn Sie einen Transporter als Umzugswagen nutzen, sollten Sie über die reine Mietgebühr hinaus weitere Ausgaben miteinbeziehen. An erster Stelle sind freilich die Spritkosten zu nennen. Einen Überblick über die zu erwartenden Ausgaben können Sie sich mit diversen Spritpreisrechnern verschaffen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, ob es sich um ein Diesel- oder Benzinfahrzeug handelt. Handelt es sich um einen Umzug über weite Strecken, kann es sich lohnen, nach Miettransportern mit einer Kilometer-Flatrate zu suchen.

Was muss ich vor dem Umzug organisieren?

Um das Beladen und die Fahrt mit dem Umzugsauto zu erleichtern, gibt es nützliches Zubehör und Packmaterial, das Sie mieten können. Außerdem sollten Sie sich rechtzeitig um einen ausreichend großen Parkplatz direkt vor der Tür der alten und neuen Wohnung kümmern.

Wenn Sie sich selbst um ein amtliches Halteverbot für das Umzugsauto kümmern, ist es wichtig zu wissen, wie lang die Halteverbotszone sein sollte. Nehmen Sie zur Berechnung die Länge von dem Umzugsauto und rechnen Sie etwa 3-5 Meter hinzu - zum Rangieren und Be- und Entladen. Die Summe ergibt die Mindestlänge für das Halteverbot.

Zur Orientierung sind im Folgenden die ungefähren Längen von gängigen Umzugsautos aufgelistet:

  • Mercedes-Benz Vito 109 CDI (Umzugsauto für einen 1-Zimmer-Umzug): ca. 4,6 Meter
  • Mercedes-Benz Sprinter 211 (Umzugsauto für einen 1-2-Zimmer-Umzug): ca. 5,9 Meter
  • MB Sprinter 313 (Umzug einer Pärchen-Wohnung): ca. 6,9 Meter
  • Mercedes-Benz Atego 815 (Umzugsauto für Familienumzug): ca. 8 Meter

Bei der Autovermietung können Sie nicht nur ein Umzugsauto mieten. Um das Umzugsauto richtig und sicher beladen zu können, gibt es dort auch verschiedene Hilfsmittel zu leihen: Eine oder mehrere Sackkarren erleichtern den Transport von Möbeln und Kisten von der Haustür bis zum Umzugsauto – das kann sich vor allem dann lohnen, wenn Sie z.B. in einer Fußgängerzone wohnen und Sie mit dem Umzugsauto nicht direkt bis vor die Wohnungstür fahren können.

  • Packdecken benötigen Sie, um Spiegel, Bilderrahmen, Schranktüren und andere große Teile mit empfindlicher Oberfläche vor Kratzern zu schützen – außerdem können Decken dazu genutzt werden, Leerräume im Umzugsauto aufzufüllen.
  • Seile und Gurte brauchen Sie, um große, flache Teile an den Seitenwänden von dem Umzugsauto festzubinden.
  • Arbeitshandschuhe können beim Tragen großer, schwerer Möbel für einen festen Griff sorgen und vor Blasen schützen.

Mit diesen Tipps können Sie außerdem sparen.

Die Höhe der Mietkosten für einen Transporter hängt unter anderem vom gewünschten Ladevolumen, der Mietdauer, dem Wochentag der Miete und dem Fahrzeugmodell ab. Wer einen Transporter mieten, aber den Umzug nicht ganz alleine stemmen will, sollte auf Kombi-Pakete zurückgreifen. Einen Umzugshelfer zusammen mit dem Umzugswagen zu mieten bzw. zu beauftragen, spart Geld, Zeit und Nerven: Der Umzugshelfer ist zugleich geübt im Fahren eines voll beladenen Transporters durch Stadt- und Straßenverkehr.

Wie kontrolliere ich den gemieteten Transporter?

Sie haben einen kostengünstigen und ausreichend großen Transporter gemietet und wollen sofort mit dem Beladen anfangen? Lassen Sie sich noch einen Moment Zeit und machen sich mit dem Umzugswagen vertraut: Wo befinden sich der Erste-Hilfe-Kasten und das Warndreieck? Wie und womit wird das Fahrzeug betankt? Gibt es ungewöhnliche Bedienelemente, Besonderheiten beim Rückwärtsgang oder bei Nebelleuchten und Scheinwerfern? Sind in der Fahrzeuginformation eventuelle Beschädigungen und alle Kratzer verzeichnet? Ein kurzer Rundum-Check vor dem Umzugsbeginn kann unter Umständen nachträglichen Ärger vermeiden.

Diese Sicherheitsmaßnahmen sollten außerdem berücksichtigt werden.

Bevor Sie sich mit dem Umzugstransporter in den Straßenverkehr wagen, überprüfen Sie das Auto auf Sicherheit.

  • Sind alle Außenspiegel richtig eingestellt und nicht beschädigt?
  • Sind die Türen (vor allem die Heckklappe) richtig verschlossen?
  • Sind auch voll beladen noch alle Signallichter und Kennzeichen zu sehen?

Das sollte beim Beladen beachtet werden.

Um den Transporter beim Umzug möglichst platzsparend beladen zu können, sollten große Möbel vorher in ihre Einzelteile zerlegt werden. Die Schrankwände können dann, mit Schutzfolie oder Decken umwickelt, an den Seitenwänden des Transporters untergebracht werden. Zur Sicherheit sollte die Ladung zusätzlich mit Zurrgurten befestigt werden. Umzugskartons sollten an der Rückwand sorgfältig aufeinander gestapelt werden, schwere Kartons gehören nach unten. In die Mitte werden sperrige Möbel platziert, Stühle und Tische sollten ineinander gestellt werden. Anschließend können große Elektrogeräte wie Kühlschrank und Waschmaschine eingeladen werden, damit diese schnell wieder entladen und an ihren Standort gebracht werden können. Zuletzt werden dann Pflanzen in den Umzugstransporter gestellt. Da sie die stickige Luft im Transporter nicht gut vertragen, sollten sie nämlich zuerst ausgeladen werden. Tiere sollten natürlich nicht im Laderaum untergebracht werden. Für kleine Haustiere eignen sich beispielweise spezielle Transportboxen. Im Zweifelsfall ist es immer ratsam, den Tierarzt nach einer geeigneten Transportmethode zu fragen.

Kennzeichnungspflicht bei sehr großer Ladung auf dem Umzugstransporter.

Haben Sie Ihren Umzugstransporter (oder Ihren eigenen PKW) so beladen, dass etwas auf dem Dach transportiert wird, gibt es laut Straßenverkehrsordnung Folgendes zu beachten:

  • Die Ladung darf bis zu einer Höhe von 2,5 Metern vorne nicht über das Fahrzeug hinausragen – anderenfalls maximal 50cm.
  • Nach hinten darf eine Ladung maximal 1,5 Meter über den Umzugstransporter hinausragen – bei über 100 Kilometern zurückzulegender Strecke sogar bis zu 3 Meter.
  • Ragt die Ladung hinten über 1 Meter hinaus, müssen Sie die Ladung kennzeichnen: zum Beispiel mit einer mindestens 30 x 30 cm großen hellroten Fahne, die an einer Querstange auseinander gehalten wird - alternativ mit einem Schild in den gleichen Maßen und gleicher Farbe.

Fahrtipps für den Umzugstransporter.

Ein gut gepackter und gesicherter Umzugstransporter ist die halbe Miete, um heil in der neuen Wohnung anzukommen. Doch auch Sie als Fahrer können einiges zur sicheren Fahrt beitragen:

  • Machen Sie im Vorwege eine Probefahrt mit dem leeren Umzugstransporter. Wenn möglich, können Sie auch einmal die Strecke zwischen alter und neuer Wohnung abfahren – so wissen Sie am Umzugstag, wo Sie vorsichtig fahren müssen oder wo z.B. Baustellen zu umfahren sind.
  • Durch die schwere Ladung des Umzugstransporters dauert die Beschleunigung länger und Sie benötigen mehr Strecke zum Abbremsen. Das ist wichtig beim Überholen, Heranfahren an Kreuzungen und Ampeln und beim Einhalten des Sicherheitsabstands zum Fahrzeug vor Ihnen.
  • Beachten Sie Höhe und Länge von Ihrem Umzugstransporter. Die Höhe sollten Sie beim Durchfahren von Tunnel und Unterführungen beachten. Durch die Länge brauchen Sie mehr Platz zum Wenden und Rangieren – nutzen Sie dabei auch verstärkt die großen Außenspiegel oder lassen Sie sich von einer weiteren Person einwinken.
  • Lassen Sie sich von hektischen Beifahrern oder anderen Verkehrsteilnehmern nicht stressen oder zu Eile antreiben – Sie sind der Fahrer und entscheiden.
  • Bei längeren Fahrten mit dem Umzugstransporter sind regelmäßige Pausen und Fahrerwechsel sinnvoll.