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  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Mietaufhebungsvertrag: Freiwillige Kündigung des Mietverhältnisses

Mit einem Mietaufhebungsvertrag beenden Mieter und Vermieter das Mietverhältnis vorzeitig. Dafür müssen sich beide Parteien einig sein – der Abschluss eines Mietaufhebungsvertrags ist freiwillig.

Wann ist ein Mietaufhebungsvertrag sinnvoll?

Ein Mietaufhebungsvertrag ist immer dann sinnvoll, wenn eine der beiden Parteien – Mieter oder Vermieter – sich eine schnelle Auflösung des Mietverhältnisses wünscht. Wenn Sie zum Beispiel sehr plötzlich in eine andere Stadt ziehen, ist es ratsam, sich mit dem Vermieter auf eine freiwillige Aufhebung des Mietverhältnisses zu einigen. So umgehen Sie die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten. Gerade bei einem Umzug kann das Geld sparen. Denn sie zahlen doppelte Mieten, wenn Sie bereits eine neue Wohnung haben und ihre alte aufgrund der gesetzlichen Kündigungsfrist für weitere drei Monate behalten müssen. In einem Mietaufhebungsvertrag – auch Mietaufhebungsvereinbarung genannt – vereinbaren Sie hingegen zusammen mit dem Vermieter ein freiwilliges Ende der Mietzeit. Allerdings müssen beide Parteien dem Vertrag zustimmen, damit er auch wirklich bindend ist.

Welche versteckten Kosten können in einem Mietaufhebungsvertrag enthalten sein?

Da es sich bei der Mietaufhebung um eine vorzeitige Kündigung handelt, können für den Vermieter eventuell Kosten entstehen. Einige Vermieter machen ihre Zustimmung zu der Mietaufhebung deshalb davon abhängig, ob der Mieter bereit ist, eine Entschädigung für die entfallene Miete zu bezahlen. Diese Kostenpauschale ist dann gültig, wenn sie ausdrücklich im Mietaufhebungsvertrag festgeschrieben wird. Allerdings müssen Mieter nicht in jedem Fall die volle Höhe zahlen. So hat das Oberlandesgericht Hamburg geurteilt, dass der Mieter nur einen Teil der Kosten aufbringen muss, wenn er nachweisen kann, dass die tatsächlichen Kosten für den Vermieter geringer waren als die Pauschale. Dies kann zum Beispiel dann vorkommen, wenn die Wohnung sofort nach dem Auszug neu vermietet wurde und der Vermieter de facto keinen Mietausfall zu beklagen hatte. Anstelle einer Kostenpauschale fordern manche Vermieter auch, dass Sie einen Nachmieter suchen. Bei dieser Forderung ist allerdings Vorsicht geboten. Wenn Sie die Miete weiterzahlen, bis Sie einen Nachmieter gefunden haben, lohnt sich die frühzeitige Mietaufhebung oft nicht mehr.

Welche Punkte müssen auf jeden Fall in einem Mietaufhebungsvertrag enthalten sein?

Für einen Mietaufhebungsvertrag gibt es keine exakten formellen Regelungen. Trotzdem sollten einige Stichpunkte auf jeden Fall in dem Vertrag festgehalten werden, damit später keine Unklarheit entsteht. Achten Sie deshalb darauf, dass in Ihrer Mietaufhebungsvereinbarung die Lage der Wohnung korrekt beschrieben ist sowie das vereinbarte Auszugsdatum. Hinzu kommen alle weiteren Vereinbarungen, die Sie mit dem Vermieter treffen. Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Punkte, die in dem Mietaufhebungsvertrag aufgeführt werden sollten:

  • Lage der Wohnung sowie das vereinbarte Auszugsdatum
  • Vereinbarung über fällige Schönheitsreparaturen
  • Rückzahlfrist für Kaution und Nebenkosten
  • Abfindung für Umzugs- und Malerkosten
  • Ort und Datum sowie Unterschrift der Vertragspartner

Obwohl ein Mietaufhebungsvertrag auch mündlich vereinbart werden kann, sollten Sie die unterschiedlichen Vereinbarungen unbedingt schriftlich festhalten. So können Sie sich im Zweifelsfall auf ein gültiges Dokument berufen, in dem die Vereinbarungen zwischen Ihnen und dem Vermieter transparent protokolliert sind. Eine aktuelle, von Spezialisten für Mietrecht entwickelt Mustervorlage für Ihren Mietaufhebungsvertrag finden Sie hier: Mietaufhebungsvertrag

Wann lohnt es sich für Vermieter das Mietverhältnis aufzulösen?

Nicht nur der Mieter kann eine frühzeitige Aufhebung des Mietverhältnisses durch eine Mietaufhebungsvereinbarung erwirken. Unter Umständen ist die Mietaufhebung auch vonseiten des Vermieters sinnvoll. Etwa dann, wenn er die Wohnung verkaufen möchte. Oder er will die betreffende Wohnung selbst nutzen, kann aber keine Kündigung wegen Eigenbedarf durchsetzen. Möchte der Vermieter das Mietverhältnis kündigen, wird im Mietaufhebungsvertrag normalerweise eine Abfindung für den Mieter vereinbart. Zumindest die entstehenden Umzugskosten sollten durch die Pauschale gedeckt sein. Doch die Abfindung lohnt sich nicht in jedem Fall für den Mieter. Im Vorfeld sollten Sie deshalb genau prüfen, ob die Abfindung hoch genug ist, um die Kosten für die Wohnungssuche, den Umzug und die gegebenenfalls höhere Miete in der neuen Wohnung abzudecken.


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