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Auf dieser Basis berechnet der Umzugskostenrechner die finalen Kosten für Ihren Umzug:

Wohnung

  • kein Balkon, keine Garage
  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Umzug mit Hartz 4: So beteiligt sich das Jobcenter an den Kosten

Da ein Umzug für Hartz 4-Empfänger nicht aus eigener Tasche bezahlbar ist, können viele Umzugskosten vom zuständigen Jobcenter übernommen werden – sofern die Notwendigkeit des Umzugs anerkannt wird. Tipp: Kostenübernahme sichern, indem Sie rechtzeitig Kostenvoranschläge einholen!

Welche Gründe für einen Umzug das Arbeitsamt anerkennt

Schönheitsreparaturen, Transport- und Speditionskosten, Kosten der Wohnungssuche, die Kaution für die neue Wohnung und die Kosten für notwendige Einrichtungsgegenstände – diese und weitere Ausgaben bringt ein Umzug. Hartz 4-Empfänger haben in der Regel nicht die Mittel, um diese finanzielle Mehrbelastung zu stemmen. Darum gibt es die Möglichkeit, die Übernahme der Umzugskosten beim Jobcenter zu beantragen. Jedoch: Nicht jeder Grund genügt dem Jobcenter, um einen Umzug zu genehmigen. Generell unterscheidet das Jobcenter zwischen einem nicht notwendigen und einem notwendigen Umzug. Das Arbeitsamt übernimmt nur dann die Kosten, wenn der Umzug nach seiner Auffassung erforderlich ist. Die folgenden Gründe werden gemeinhin anerkannt:     

  • der Umziehende nimmt eine Arbeit auf und der tägliche Arbeitsweg ist nicht zumutbar
  • aufgrund von Familienzuwachs wird eine größere Wohnung benötigt
  • veränderte Lebenssituation: Heirat, Trennung oder Scheidung machen den Umzug erforderlich
  • der Vermieter kündigt dem Mieter, und die Kündigung ist nicht durch den Mieter verschuldet
  • aufgrund von Krankheit oder Alter wird die Wohnung unzumutbar (beispielsweise bei Fehlen eines Fahrstuhls oder einer nicht behindertengerechten Wohnung)
  • die Wohnung ist aufgrund ihres Zustands unbewohnbar (z. B. bei Schimmelbefall)

Der Umzug aufgrund des unzumutbaren Wohnungszustands wird jedoch nur anerkannt, wenn der Hartz 4-Empfänger den Schaden nicht selbst verursacht hat und der Vermieter bzw. die Hausverwaltung sich weigert, ihn zu beheben.

Daneben kann es auch vorkommen, dass das Jobcenter den Umzug vom Hartz 4-Empfänger fordert, etwa wenn die Wohnungsmiete über den zulässigen und vom Amt übernommenen Betrag liegt. In diesem Fall muss das Jobcenter die Kosten des Umzugs übernehmen.

Sofern es sich nicht um einen vom Arbeitsamt geforderten Umzug handelt, ist es wichtig, dass der Hartz 4-Empfänger seinen zuständigen Sachbearbeiter früh über den Umzugswunsch informiert und alle benötigten Nachweise vorlegt. Nachträglich gemeldete Umzüge und beantragte Kostenübernahmen haben schlechte Chancen.

Umzugsgründe eines Hartz-IV-Empfängers, die vom Amt nicht anerkannt werden

  • Familienzusammenführung
  • Mietmängel
  • Aussicht / Verbesserung der Chancen auf eine neue Arbeitsstelle in einer anderen Stadt
  • Auszug eines Hartz-IV-Empfängers bei den Eltern vor Vollendung des 25. Lebensjahres – Ausnahme: eine Ausbildungsstelle in einer anderen Stadt oder das Zusammenleben mit den Eltern ist aus schwerwiegenden Gründen nicht mehr zumutbar

So funktioniert bei einem Umzug die Kostenübernahme durch das Amt

Ist der Umzug des Hartz 4-Empfängers genehmigt, kann er von der Übernahme folgender Kosten ausgehen:

  • Kosten für einen Umzugswagen,
  • Kosten für Umzugskartons,
  • Kosten für ein Umzugsunternehmen – vorausgesetzt Sie können den Umzug aus gesundheitlichen Gründen nicht selbstständig durchführen (Nachweis),
  • Kosten für die Verpflegung der privaten Umzugshelfern und
  • Kosten für vertraglich vorgeschrieben Renovierungsarbeiten (Pauschale)

Wichtig: Rechtzeitig Kostenvoranschläge einholen, um ein Anrecht auf Kostenübernahme durch das Arbeitsamt zu haben!

Generell finanziert das Jobcenter nur selbst durchgeführte und organisierte Umzüge. Einzig für private Helfer aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis wird eine Helferpauschale für Verpflegung und Verköstigung gewährt; die Höhe der Pauschale beträgt maximal 50 Euro. In begründeten Ausnahmefällen bezahlt das Jobcenter darüber hinaus die Kosten für Wohnungsannoncen, Wohnungsbesichtigungen und Maklergebühren. Die Kaution für die neue Wohnung übernimmt das Jobcenter als zinsfreies Darlehen, das es direkt an den Vermieter auszahlt. Falls der Umzug dem Hartz 4-Empfänger aus gesundheitlichen Gründen nicht in Eigenregie möglich ist, können in Einzelfällen auch die Kosten für ein Umzugsunternehmen übernommen werden. Sowohl für die Anmietung von Transportern wie auch für die Beauftragung eines Umzugsunternehmens müssen dem Sachbearbeiter zuvor Kostenvoranschläge vorlegt werden. Üblich ist die Vorlage von drei Kostenvoranschlägen unterschiedlicher Unternehmen, wobei das Arbeitsamt den günstigsten annimmt.

Tipp: Mit wenigen Klicks mehrere Kostenvoranschläge für die Kostenübernahme abfragen!

Tragen Sie unserem Onlineformular die Eckdaten Ihres Umzugs ein und per Mausklick wird Ihre Anfrage dann an mehrere Umzugsunternehmen weitergeleitet – innerhalb kurzer Zeit bekommen Sie dann unverbindlich und kostenlos Umzugsangebote zugeschickt, die Sie beim Amt für den Antrag auf Kostenübernahme vorlegen können.

Was passiert bei einer Aufforderung zum Umzug?

Hartz 4-Empfängern kann es passieren, dass das Jobcenter einen Umzug anordnet, um die Wohnungskosten zu reduzieren. Dabei werden die bisherigen Kosten vorerst und für maximal sechs Monate weiterbezahlt, in dieser Zeit soll der Umzug des Hartz 4-Empfängers stattfinden. Nach den sechs Monaten Schonfrist übernimmt das Jobcenter nur noch einen „angemessenen“ Anteil der Mietkosten. Klare Regelungen für „Angemessenheit“ gibt das SBG II nicht vor; sie richten sich nach den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten. Für eine Sozialwohnung und von öffentlicher Hand geförderten Wohnraum gilt die Angemessenheit, selbst wenn – wie etwa in Berlin – manche Sozialwohnungen Quadratmeterpreise aufweisen, die über der tabellarisch definierten „angemessenen“ Miete liegen.


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