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Auf dieser Basis berechnet der Umzugskostenrechner die finalen Kosten für Ihren Umzug:

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  • kein Balkon, keine Garage
  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Umzug: Was muss ich alles ummelden?

Wer seine alte Wohnung gekündigt hat und umzieht, sollte seinen Wohnsitz besser früher als später ummelden. Andernfalls drohen zusätzliche Kosten. Doch auch darüber hinaus gibt es einige organisatorische Dinge, die erledigt werden sollten. Was du nach einem Umzug alles ummelden musst und welche Fristen dabei ggf. zu beachten sind, liest du hier. 

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Beim Ummelden müssen oft verschiedenste Ämter und Dienstleister kontaktiert werden. Das Ummelden sollte daher von längerer Hand geplant werden.

  • Für die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt müssen gesetzliche Fristen berücksichtigt werden, sonst kann es zu einem Bußgeld kommen.

  • Für die Ummeldung können je nach Bundesland Kosten in verschiedener Höhe anfallen.

Inhaltsverzeichnis

Ummeldung des Wohnsitzes – Wie viel Zeit hat man dafür?

An erster Stelle sollte nach dem Umzug die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt der neuen Gemeinde oder Stadt stehen. Dazu bist du ohnehin gesetzlich verpflichtet. In der Regel solltest du dich innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug ummelden und deinen Wohnsitz offiziell verlegen. Bei einem Umzug ist das wahrlich kein sehr großes Zeitfenster. Trotzdem sollte die Frist für die Anmeldung beim Bürgeramt eingehalten werden, andernfalls droht ein Ordnungsgeld.

Viele Bürgerämter zeigen sich unter Umständen aber auch kulant, wenn die Frist nur um wenige Tage oder auch Wochen überschritten wurde. Denn je nach Stadt oder Gemeinde ist es nicht immer möglich, innerhalb von zwei Wochen einen Termin für die Ummeldung zu erhalten.

Wohnsitz ummelden: Online oder vor Ort?

Online ist die Ummeldung des Wohnsitzes in Deutschland leider noch nicht möglich. Du kommst also nicht um den persönlichen Gang zur Behörde herum. Zum Termin musst du deinen Personalausweis mitbringen, damit die neue Adresse darauf vermerkt werden kann. Hast du weitere Dokumente wie einen Reisepass bringst du diesen am besten auch direkt mit zum Termin.

Wer die Anmeldung nicht selbst vornehmen kann, kann den Termin durch einen Vertreter mit schriftlicher Vollmacht wahrnehmen lassen. Die Wartezeiten beim Einwohnermeldeamt lassen sich reduzieren, wenn du vorab einen Termin beim Amt vereinbarst. Besonders in Großstädten, wie etwa Berlin, Köln oder Hamburg, solltest du diesen Termin bereits rund zwei Monate vor dem Umzug vereinbaren, da die Termine dort rasch ausgebucht sind. 

Ummelden bei alter Gemeinde nicht notwendig

Die Abmeldung des alten Wohnsitzes ist nicht notwendig, seit die Bürgerämter ihre Daten online abgleichen. Das geschieht also automatisch mit der Anmeldung in der neuen Gemeinde.

Die Abmeldung des alten Wohnsitzes ist nicht notwendig, seit die Bürgerämter ihre Daten online abgleichen. Das geschieht also automatisch mit der Anmeldung in der neuen Gemeinde.

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Welche Ämter müssen nach einem Wohnortswechsel aufgesucht werden?

Es kann sein, dass du neben dem Einwohnermeldeamt auch weitere Behörden zwecks Ummeldung aufsuchen musst. Dazu zählt vor allem die Kfz-Zulassungsbehörde. Zwar ist ab dem 1. Januar 2015 die Pflicht zur „Umkennzeichnung“ nach einem Wohnortwechsel aufgehoben. Dennoch musst du deine neue Wohnadresse bei der Kfz-Zulassungsstelle anzeigen und dein Auto ummelden. Folgende Unterlagen benötigst du dafür: 

  • Bargeld zum Bezahlen der Ummeldegebühren

  • die Fahrzeugzulassung

  • der Nachweis über die Hauptuntersuchung 

  • die Versicherungsbescheinigung

  • das SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer

Neben der Kfz-Zulassungsstelle können aber auch noch weitere Behördengänge notwendig werden:

  • Hundehalter und Bezieher müssen das Finanzamt aufsuchen 

  • Bezieher von Kindergeld müssen das Jugendamt informieren

  • Selbstständige müssen das Finanzamt informieren. Vor allem, wenn auch der Geschäftssitz verlegt wird, hat das Auswirkungen auf die Gewerbesteuer.

  • Arbeitslosengeldempfänger müssen beim Arbeitsamt vorstellig werden

Einige Gemeinden vereinfachen das Prozedere inzwischen: Hier ist mit einem Amtsbesuch der Eintrag im Melderegister wie auch die Ummeldung des Vierbeiners für die Hundesteuer möglich. Über das Vorgehen bei der Ummeldung in deiner Stadt informierst du dich am besten auf den Webseiten der Behörden. 

Tipp: Umzug mit Checkliste

Mithilfe einer Checkliste für den Umzug hast du alle wichtigen Erledigungen im Blick und kannst alle notwendigen Schritte und Aufgaben nach und nach abarbeiten. Dazu gehören auch die diversen Ummeldungen, die für dich anfallen.

Wohnsitz ummelden: Wie viel kostet die Ummeldung beim Amt?

Die Ummeldung des Wohnsitzes und die damit einhergehenden Änderungen im Personalausweis sind meistens gebührenfrei. Hierfür musst du lediglich einige Unterlagen wie deinen Personalausweis sowie eine Wohnungsgeberbestätigung bereithalten. Allerdings kann es sein, dass du für eine verspätete Ummeldung ein Bußgeld zahlen musst. Wie hoch diese ausfällt, liegt im Ermessen des Sachbearbeiters. 

Es gibt aber auch Bundesländer, die eine Gebühr erheben. Dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Nordrhein-Westfalen beträgt die Gebühr für die An-, Ab- oder Ummeldung einer Person 15,00 Euro, in Rheinland-Pfalz sind es hingegen 20,00 Euro. Die Höhe der Gebühr ist also nicht einheitlich geregelt und sollte vor der eigentlichen Ummeldung beim zuständigen Bürgeramt erfragt werden.

ummelden-amt-kosten

Was ist der Unterschied zwischen Anmeldung und Ummeldung?

Viele Menschen sind unsicher, welchen Gang sie zum Einwohnermeldeamt machen müssen, wenn sie umziehen. Dabei ist die Unterscheidung eigentlich ganz einfach: 

Ummelden Anmelden  
Bei Umzug innerhalb einer Gemeinde oder Stadt Bei Umzug in eine andere Gemeinde oder Stadt  
Altes Einwohneramt nach wie vor zuständig Altes Einwohneramt nicht mehr zuständig  

Kontaktaufnahme mit altem Einwohnermeldeamt

Kontaktaufnahme mit neuem Einwohnermeldeamt

 

Den neuen Wohnsitz anzumelden, heißt, dass du in eine andere Stadt oder Gemeinde ziehst. Das alte Einwohnermeldeamt ist dann nicht mehr für dich zuständig. In diesem Fall musst du dich also neu anmelden.

Den Wohnsitz umzumelden, bedeutet hingegen, dass du innerhalb derselben Stadt oder Gemeinde umziehst und das Einwohnermeldeamt für dich weiterhin zuständig bleibt.

Ob Ummelden oder Anmelden: Frist beachten!

In beiden Fällen musst du trotzdem rechtzeitig den Umzug beim Einwohnermeldeamt anzeigen und hast dafür normalerweise 14 Tage nach dem Umzug Zeit. Also je früher, desto besser! 

Was passiert, wenn ich mich nicht oder zu spät ummelde?

Viele Menschen in Deutschland sind der Meinung, dass es strafbar ist, sich nicht umzumelden. Das stimmt allerdings nicht. Zwar begeht man dadurch eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Ein Straftatbestand ist es aber nicht.

Zu spät umgemeldet: Wie hoch ist das Bußgeld?

Es gibt verschiedene Höhen von Bußgeldern für das verspätete Ummelden, die der zuständige Sachbearbeiter bei dem Bezirksamt oder Einwohnermeldeamt nach seinem Ermessen festsetzen wird. Laut Bundesmeldegesetz (BMG) kann ein Bußgeld von bis 1.000 Euro fällig werden. Dieser Spielraum wird aber sicherlich nur in Extremfällen angewendet werden.

Die Fristen für eine Ummeldung sind in § 17 BMG geregelt und besagen in erster Linie, dass eine Ummeldung innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde zu erfolgen hat.

Umzug ummelden: Nicht nur der neue Wohnsitz selbst betroffen

Neben dem Einwohnermeldeamt gibt es noch weitere wichtige Adressen, bei denen du eine Ummeldung durchführen musst. Denn natürlich muss am neuen Wohnort auch die bisher gewohnte Versorgung gegeben sein.  

Melde dich daher rechtzeitig bei den folgenden Anlaufstellen:

  • Bank, Versicherung und Krankenkasse 

  • Abo-Anbieter sowie Versandhändler 

  • Vereine

Beachte unbedingt vertragliche Fristen. Generell solltest du dich lieber zu früh als zu spät bei den Anbietern melden, um etwaige Probleme rechtzeitig aus der Welt schaffen zu können.

FAQ: Häufige Fragen zum Wohnsitz ummelden

Wann muss ich mich ummelden?

Die Ummeldung muss spätestens zwei Wochen nach dem Einzug in eine neue Wohnung erfolgt sein.

Wo kann ich mich ummelden?

Die Ummeldung erfolgt beim zuständigen Einwohnermeldeamt. 

Wann muss ich Strom, Telefon und Internet ummelden?

Strom, Gas, Internet und Co. sollten frühzeitig umgemeldet werden, damit nach dem Umzug alle Dienstleistungen verfügbar sind und korrekt abgerechnet werden können.