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Wohnung

  • kein Balkon, keine Garage
  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Die Mietkaution: Sicherheit für den Vermieter

Die Mietkaution, auch bekannt als Mietsicherheit, ist ein Geldbetrag, den der Mieter an den Vermieter zahlt. Sie dient zur Sicherung von Forderungen.

Wie hoch darf die Mietkaution sein?

Wenn auch nicht gesetzlich festgeschrieben ist, dass überhaupt eine Mietkaution zu zahlen ist, so definiert der Gesetzgeber doch eine Maximalhöhe für diese. Zulässig ist sie bis zum Dreifachen der Nettokaltmiete: Betriebs- und Nebenkosten dürfen nicht zur Berechnung der Mietkaution hinzugezogen werden. Haben Sie eine Wohnung warm zu einem fixen Preis gemietet, so muss für die Berechnung der Kaution die geschätzte Höhe von Neben- und Betriebskosten herausgerechnet werden. Als Mieter haben Sie das Recht, die Mietkaution in drei gleich hohen Monatsraten zu bezahlen – auch wenn Ihr Vermieter Sie darauf nicht explizit hinweist. Für den Mieter relevant ist des Weiteren die Information, dass Forderungen des Vermieters nach Erhöhung der Mietkaution – ebenso wie im Mietvertrag vereinbarte Klauseln zur Anpassung der Mietkaution bei steigenden Mieten – unwirksam sind.

Wozu darf die Mietkaution vom Vermieter verwendet werden?

Der Mieter zahlt die im Mietvertrag festgesetzte Mietkaution entweder auf einmal oder in maximal drei Monatsraten an den Vermieter. Mietkautionen müssen nicht erhoben werden; die gesetzlichen Vorschriften betreffen den Vermieter und die ihm vorgeschriebene Anlageform und Verzinsungspflicht. Der betreffende Paragraph 551 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) schreibt die Mietkaution jedoch nicht vor, sie ist im Mietvertrag zu regeln. Auch ihre Form können Mieter und Vermieter gemeinsam festlegen. Üblich ist die Einzahlung auf ein Mietkautionskonto, das der Vermieter getrennt von seinem Vermögen treuhänderisch verwalten muss. Die Mietkaution darf der Vermieter dazu verwenden, um beispielsweise folgende Ansprüche an den Mieter zu bedienen:

  • Rückstand bei der Mietzahlung
  • Ansprüche aus der Nebenkosten- und Betriebskostenabrechnung
  • Schadensersatz aufgrund von Beschädigungen in der Wohnung
  • Kosten von (im Mietvertrag geregelten, aber nicht durchgeführten) Schönheitsreparaturen nach Auszug des Mieters

Was ist ein Mietkautionskonto?

Wenn es auch theoretisch zahlreiche Möglichkeiten gibt, die Mietkaution zu begleichen, so ist die Barzahlung oder Überweisung an den Vermieter die in Deutschland bevorzugte und vorherrschende Lösung. Der Vermieter ist dabei nach § 551 BGB dazu verpflichtet, die Mietkaution gesondert von seinem sonstigen Vermögen anzulegen: Als Spareinlage zum üblichen Zinssatz und mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten. Die mit der Mietkaution erzielten Zinsen müssen dabei – sofern keine Forderungen für ausstehende Mieten oder vergleichbares vorliegen – zusammen mit dem vollen Kautionsbetrag auf dem Mietkautionskonto verbleiben. Auch hat der Vermieter eine bestimmte Auskunftspflicht gegenüber dem Mieter. Diese betrifft sowohl den Nachweis über das von seinem Vermögen unabhängige Mietkautionskonto wie auch die – noch so niedrigen – Zinsgewinne. Die Verzinsung des Mietkautionskontos ist dabei von Bank zu Bank unterschiedlich; im Durchschnitt beträgt der Zinssatz etwa 0,5 bis 1,0 Prozent.

Was geschieht mit der Mietkaution nach Beendigung des Mietvertrags?

Nach dem Ende des Mietvertrags muss der Vermieter dem Mieter die Mietkaution samt eventuell angesammelter Zinsen ausbezahlen. Dafür hat der Vermieter jedoch ein bestimmtes Zeitfenster; die Auszahlung kann bis zu einem halben Jahr nach Ende des Mietvertrags erfolgen. Grund dafür sind ausstehende Gesamtabrechnungen der Nebenkosten oder die Bewertung eventuell anfallender Schönheitsreparaturen – sofern der Mieter versäumt hat, diese selbst auszuführen.

Welche Formen der Mietkaution gibt es?

Neben der klassischen Barkaution existieren zahlreiche andere Formen, die vom Vermieter als Mietkaution akzeptiert werden können (jedoch nicht akzeptiert werden müssen). Zu diesen gehören:

  • Die Bankbürgschaft und der Mietaval
  • Die Mietbürgschaft
  • Die Mietkautionsversicherung

Allen diesen Arten ist gemeinsam, dass eine dritte Partei für die eventuell entstehenden Ansprüche des Vermieters aufkommt. Bei Bankbürgschaften und Mietkautionsversicherungen ist das mit Bearbeitungs- bzw. Versicherungsgebühren verbunden, und zieht – je nach Angebot – nach sich, dass der Mieter weitere Sicherheiten bei der dritten Partei zu erbringen hat. Ein Mietkautionsrechner hilft beim Vergleich der unterschiedlichen Konditionen.

Mietbürgschaft

Ein Umzug ist meist mit hohen Kosten verbunden, die oft schon weit vor dem tatsächlichen Einzug anfallen. Ist der Mietvertrag für die neue Wohnung unterschrieben, wird bald darauf die Kaution in Höhe von zwei bis drei Kaltmieten fällig. Eine so große Summe ist etwa für junge Menschen – wie Studenten, die gerade von Zuhause ausgezogen sind – kaum zu stemmen. Hier bietet sich dann die Möglichkeit der Mietbürgschaft an, die anstelle einer Kaution zwischen dem Mieter und dem Vermieter vereinbart werden kann. Eine Kaution sichert den Vermieter ab, falls der Mieter seinen Pflichten nicht nachkommt, etwa bei Zahlungsausfällen oder Schäden am Mietobjekt. Als Alternative kann eine Mietbürgschaft zwischen beiden Parteien vereinbart werden. Das gilt besonders für solche Fälle, in denen der Mieter keine Kaution zahlen kann. Im Falle eines Schadens oder eines Mietrückstandes springt dann der im Vertrag festgehaltene Bürge ein. Er übernimmt alle entstandenen Kosten. Oft sind es Eltern, die für die Wohnung ihres Kindes bürgen, allerdings können auch Banken oder Versicherungen als Bürgen einspringen. Das wird bei vielen Vermietern eher bevorzugt, als eine Privatbürgschaft. Mit der Bank oder der Versicherung wird dann ein Bereitstellungsdarlehen in Höhe der Bürgschaft vereinbart, für das Zinsen gezahlt werden müssen. Dem Vermieter wird dann entsprechend eine Bürgschaftsurkunde vorgelegt. Allerdings sollte hierbei bedacht werden, dass Banken kaum als Bürgen herhalten möchten, wenn kein geregeltes Einkommen besteht.

Was sind die Vorteile einer Mietbürgschaft

Für den Mieter kann eine Kaution eine starke finanzielle Belastung sein, die gerade während eines Umzugs ein Loch ins Budget reißt. Der Vorteil eines Bürgschaftsvertrags ist, dass der Mieter nicht in Vorleistung gehen muss und nicht in seiner Liquidität eingeschränkt wird. Bei einer Privatbürgschaft fallen für ihn auch keine zusätzlichen Zinsen an. Zudem muss er nach der Beendigung des Mietvertrages nicht auf die Herausgabe der Kaution warten. Ob es zu einem Mietbürgschaftsvertrag kommt, liegt ganz im Ermessen des Vermieters. Er ist nicht dazu verpflichtet, eine solche Forderung zu akzeptieren. Allerdings hat er hier den Vorteil, die Kaution nicht anlegen zu müssen. Das spart ihm einen gewissen Arbeitsaufwand.

So hoch darf die Mietbürgschaft sein

Die Höhe des Betrages darf der Vermieter nicht einfach selbst bestimmen, sie ist gesetzlich geregelt. Wie auch bei der herkömmlichen Kaution darf sie die Höhe von drei Monatsmieten (exklusive Betriebskosten) nicht übersteigen. Mieterhöhungen haben dabei keinen Einfluss auf die zuvor vereinbarte Bürgschaftssumme. Es gibt die Möglichkeit, die Mietsicherheit zu teilen, sodass ein Teil als Kaution bezahlt, der andere Teil dagegen als Bürgschaft vereinbart wird. Auch hier gilt, dass der Gesamtbetrag die Höhe von drei Monatsmieten nicht überschreiten darf.

Einen schriftlichen Vertrag aufsetzen

Eine Mietbürgschaft sollte grundsätzlich schriftlich festgehalten werden. Sinnvoll ist auch eine entsprechende Ergänzung im Mietvertrag. Entsprechende Vorlagen für Verträge gibt es zahlreich im Internet. Hier sollte aber auf die Formulierungen geachtet werden, da eine Klausel, die zur Zahlung bei einer ersten Aufforderung verpflichtet, gerade bei Privatbürgen nicht zulässig ist. Wer bei seinem Vertrag auf Nummer sicher gehen will, sollte auf rechtliche Hilfe zurückgreifen. Nur so können die Risiken für den Bürgen möglichst gering gehalten werden.


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