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  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Mieterhöhung: Wann Vermieter den Mietzins anheben dürfen

Eine Mieterhöhung erfolgt oft nach Modernisierungen oder einigen Jahren Mietdauer. Hierbei müssen Vermieter jedoch bestimmte Fristen einhalten und eine ordentliche Begründung angeben.

Woran orientiert sich eine Mieterhöhung?

Besonders in Ballungsräumen und Großstädten steigen die Mieten beständig an. Besonders bei Mietverträgen, die schon seit Jahrzehnten bestehen, wird der Vermieter früher oder später die Miete anpassen. Wenn sich die Mietpreise in einer Wohngegend verändern, hat der Vermieter sogar das Recht, die Miete an die ortsübliche Vergleichsmiete anzupassen. Grundlage für eine Mieterhöhung bildet eine korrekte schriftliche Benachrichtigung und Begründung. Eine Begründung ist beispielsweise mit einem qualifizierten Mietspiegel oder Vergleichswohnungen mit höherer Miete möglich. Der Mietspiegel wird üblicherweise von Städten und größeren Gemeinden in Auftrag gegeben und gibt die durchschnittliche Miete in einem Gebiet je nach Lage, Baujahr, Qualität und Zustand an. Weitere Begründung zur Erhöhung der Miete ist die Mieterhöhung nach Modernisierung. Bei allen Erhöhungen gibt es jedoch Auflagen und Fristen, die dem Mieterschutz dienen und welche vom Vermieter einzuhalten sind.

Mieterhöhung: Welche Frist vom Vermieter einzuhalten ist

Wird eine Mieterhöhung korrekt und in Schriftform durch den Vermieter angekündigt, dann muss der Mieter seine Zustimmung geben. Außerdem ist unbedingt eine Begründung mit einem Mietspiegel oder einem Verweis auf einen einsehbaren Mietspiegel zu liefern. Die früheste Erhöhung des Mietpreises ist erst 15 Monate nach Einzug möglich. Hier gilt die Ankündigungsfrist, die ein Wartejahr voraussetzt, sowie eine Zustimmungsfrist des Mieters, die drei Monate beträgt. Darüber hinaus darf eine Mieterhöhung frühestens ein Jahr nach der letzten Anpassung erfolgen. Stimmt der Mieter der Mieterhöhung nicht zu, kommt es zum Prozess oder ein Sonderkündigungsrecht kann in Anspruch genommen werden. Dabei muss die Klage wiederum innerhalb von drei Monaten nach Ablehnung des Mieters vom Vermieter gestellt werden. Neben den Fristen zur Erhöhung gilt auch eine sogenannte Kappungsgrenze. Demnach darf die Miete innerhalb von drei Jahren maximal um 15 bis 20 Prozent angepasst werden.

Was ist bei einer Mieterhöhung nach Modernisierung zu beachten?

Bei einer Mieterhöhung nach einer Modernisierung werden die Kosten für bauliche Änderungen an der Wohnung selbst, am Haus oder am Grundstück auf den Mieter umgelegt. In diesem Rahmen gelten auch Fristen, die einzuhalten sind: Der Vermieter muss etwa die Modernisierung mindestens drei Monate vor Beginn der Bauarbeiten ankündigen und über Umfang, Dauer, Art und zu erwartende Erhöhung informieren. Bei erheblichen Eingriffen darf der Mieter von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und die Wohnung verlassen, einem schnellen und geordneten Umzug steht dann nichts im Wege. In Ausnahmefällen greifen verschiedene Härtefallregeln, die die Pflicht des Mieters aufheben, Modernisierungsmaßnahmen zu dulden. Zu beachten sind auch die ausgewiesenen Gesamtkosten sowie die Aufschlüsselung der Kosten für Baumaßnahmen und Instandsetzung. Eine Mieterhöhung nach Modernisierung muss also gründlich erläutert werden, da nicht alle Kosten einer Baumaßnahme auf den Mieter umgelegt werden können. Mietausfälle, Verwaltungskosten und Kreditzinsen sind beispielsweise nicht umlagefähig. Eine Kappungsgrenze zur Erhöhung der Miete gilt hier allerdings nicht, doch der Mietspiegel bleibt richtungsweisend.

In welchen Fällen der Mieterhöhung haben Mieter ein Kündigungsrecht?

Da elf Prozent der Modernisierungskosten eines Vermieters auf die Jahresmiete der Wohneinheit umgelegt werden können, kann eine Mieterhöhung durchaus zu einer Neuorientierung des Mieters führen. Wenn dies der Fall ist, kann vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht werden. Vom Sonderkündigungsrecht können Mieter sowohl bei Erhalt der Modernisierungsankündigung als auch bei Erhalt des Mieterhöhungsschreibens Gebrauch machen. Nachdem die Ankündigung empfangen wurde, kann der Mieter zum Ablauf des Monats die Kündigung einreichen und zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. Beim Erhalt des Erhöhungsschreibens kündigt der Mieter spätestens zum zweiten Monat für den übernächsten Monat.


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